bares für rares händler

Die Bares für Rares Händler gehören längst zu den bekanntesten Gesichtern der deutschen Trödelwelt. Neben Horst Lichter und den Expertinnen und Experten sind sie ein zentraler Bestandteil der ZDF-Sendung. Im Händlerraum entscheidet sich schließlich, ob aus einer fachlich interessanten Rarität auch ein echter Verkauf wird.

Wer sind die Bares für Rares Händler im Jahr 2026, welche Berufe haben sie und welche Antiquitäten interessieren sie besonders? In diesem Überblick findest du die aktuell bekannten Namen, ihre unterschiedlichen Fachgebiete, Geschäfte und den Ablauf im Händlerraum. Wichtig ist dabei: Nicht alle Händler sitzen in jeder Folge am Pult. Das Händlerteam wechselt je nach Sendung. Aktuelle Übersichten führen 22 regelmäßig eingesetzte Händlerinnen und Händler.

Wer sind die aktuellen Händler bei Bares für Rares?

Bei „Bares für Rares“ treffen Verkäuferinnen und Verkäufer mit ihren Gegenständen auf ein wechselndes Team aus Antiquitätenhändlern, Kunsthändlern, Juwelieren, Auktionatoren und Sammlern. Die Händler bringen unterschiedliche Erfahrungen und Interessen mit. Genau diese Unterschiede machen die Verhandlungen interessant.

Die Sendung funktioniert dabei nicht wie ein gewöhnlicher Ankaufsladen. Zunächst wird das mitgebrachte Objekt von einem Experten untersucht. Dabei werden beispielsweise Alter, Material, Hersteller, Herkunft, Zustand und Seltenheit berücksichtigt. Anschließend kann die Verkäuferin oder der Verkäufer mit der Händlerkarte in den Händlerraum gehen. Dort beginnt die eigentliche Preisverhandlung.

Ein wichtiger Punkt: Die Expertenschätzung ist nicht automatisch der Verkaufspreis. Ein Händler kann deutlich mehr oder weniger bieten. Entscheidend ist, wie interessant ein Stück für die anwesenden Händler ist und welchen Wert sie ihm für einen späteren Weiterverkauf oder für die eigene Sammlung beimessen.

Wie viele Händler gibt es 2026?

Für 2026 werden in aktuellen Übersichten 22 regelmäßig eingesetzte Händlerinnen und Händler genannt. Dazu gehören bekannte Gesichter aus den ersten Staffeln ebenso wie neuere Mitglieder des Händlerteams.

Die Besetzung im Händlerraum ist jedoch nicht fest. In einzelnen Folgen können beispielsweise vier, fünf, sechs oder mehr Händler teilnehmen. Das ZDF zeigt auch 2026 unterschiedliche Kombinationen des Händlerteams. In einer Ausgabe vom Juli 2026 waren beispielsweise Fabian Kahl, Wolfgang Pauritsch, Anaisio Guedes und Fabian Suppes im Händlerraum zu sehen. In einer weiteren Sendung traten Daniel Meyer, Christian Vechtel und Fabian Kahl gemeinsam bei einer Verhandlung auf.

Deshalb sollte man zwischen der Gesamtzahl der bekannten aktuellen Händler und der Anzahl der Händler in einer einzelnen Folge unterscheiden.

Die bekanntesten Bares für Rares Händler

Einige Händler sind seit den Anfangsjahren dabei und haben sich durch ihre Persönlichkeit, ihr Fachwissen oder besondere Gebote einen festen Platz in der Sendung erarbeitet.

Walter „Waldi“ Lehnertz

Walter „Waldi“ Lehnertz ist einer der bekanntesten Händler der Sendung und wird häufig als 80-Euro-Waldi bezeichnet. Er gehört seit der ersten Folge im Jahr 2013 zum Händlerteam.

Sein Markenzeichen ist das legendäre Startgebot von 80 Euro. Dabei bedeutet die Zahl nicht, dass Waldi jedes Objekt grundsätzlich für 80 Euro kaufen möchte. Vielmehr ist das 80-Euro-Gebot zu einem wiedererkennbaren Teil seiner Fernsehpersönlichkeit geworden.

Lehnertz stammt aus der Eifel und kam ursprünglich aus einem anderen beruflichen Umfeld. Später widmete er sich zunehmend dem Handel mit Antiquitäten. Heute ist er nicht nur aus der ZDF-Sendung bekannt, sondern auch durch seine eigene Doku-Soap „Waldis Welt“. Das ZDF beschreibt ihn dort unter anderem als Händler, Künstler und Improvisator.

Auch außerhalb der Sendung beschäftigt er sich mit alten Gegenständen und Trödel. Seine Flohmarkthalle „Eifel Antik“ ist mit seiner Tätigkeit als Antiquitätenhändler verbunden.

Wolfgang Pauritsch

Wolfgang Pauritsch zählt ebenfalls zu den Händlern der ersten Stunde. Er ist seit 2013 Teil der Sendung und verfügt über langjährige Erfahrung im Kunst- und Antiquitätenhandel.

Pauritsch ist vor allem für seinen ruhigen, sachlichen Verhandlungsstil bekannt. Bei der Bewertung eines Objekts spielen für ihn nicht nur das Alter, sondern auch Zustand, Seltenheit, Nachfrage und mögliche Verwendung eine Rolle.

Wie bei anderen professionellen Händlern geht es im Händlerraum nicht allein darum, ob ein Gegenstand schön aussieht. Ein Kauf muss sich auch aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehen lassen.

Fabian Kahl

Fabian Kahl ist seit der ersten Staffel 2013 dabei und gehört zu den jüngeren und auffälligsten Persönlichkeiten im Händlerraum. Seine Begeisterung für Kunst, Antiquitäten und außergewöhnliche Objekte entwickelte sich bereits früh.

Heute arbeitet Kahl weiterhin im Antiquitätenhandel. Sein Geschäft beschäftigt sich unter anderem mit Möbeln, Uhren, Gemälden, Schmuck, Porzellan und Büchern. Auch Objekte aus der Fernsehsendung werden über seinen Handel angeboten beziehungsweise angefragt.

Fabian Kahl interessiert sich nicht ausschließlich für klassische Antiquitäten. Auch ungewöhnliche Designobjekte und ausgefallene Stücke können seine Aufmerksamkeit gewinnen. Das zeigt sich regelmäßig im Händlerraum.

Susanne Steiger

Susanne Steiger ist seit der zweiten Staffel dabei und gehört zu den bekanntesten Schmuckhändlerinnen der Sendung. Ihr Schwerpunkt liegt insbesondere auf Diamanten, Edelsteinen und hochwertigem Schmuck.

Sie ist ausgebildete Juwelierin und zertifizierte Diamantgutachterin. Außerhalb der Sendung führt sie Geschäfte in Kerpen und Bornheim. Dort werden unter anderem Diamanten, Schmuck und hochwertige Einzelstücke angeboten.

Steiger hat im Händlerraum mehrfach hohe Summen geboten. Besonders bekannt ist der Kauf eines historischen Schmuckkreuzes für 42.000 Euro im Jahr 2019. Auch ein Mercedes-Benz 190 SL sorgte durch ihr Gebot von 90.000 Euro für Aufmerksamkeit, wobei der Verkäufer das Angebot nicht annahm.

Warum ist Schmuck für sie besonders interessant? Bei Edelsteinen können Qualität, Schliff, Herkunft, Material und Zertifikate einen erheblichen Unterschied beim Wert ausmachen.

Julian Schmitz-Avila

Julian Schmitz-Avila ist seit 2015 im Händlerraum dabei und stammt aus einer Kunsthändlerfamilie. Seine Spezialisierung liegt unter anderem bei Kunst, Antiquitäten und historischen Einrichtungsgegenständen.

Auf seiner eigenen Website beschreibt er sich als Kunsthändler in zweiter Generation. Zu seinen Ankaufsbereichen zählen beispielsweise Schmuck, Münzen, Uhren, Gold, Silber, Gemälde, Asiatika, Skulpturen und Militaria.

Diese breite Ausrichtung erklärt, warum er im Händlerraum bei sehr unterschiedlichen Objekten Interesse zeigen kann.

Daniel Meyer

Daniel Meyer gehört seit 2014 zum Händlerteam. Er ist Kunst- und Antiquitätenhändler sowie Auktionator und arbeitet in Münster.

Bei einem Auktionator ist nicht nur die persönliche Begeisterung für einen Gegenstand wichtig. Entscheidend ist auch die Frage, ob sich ein Objekt am Markt erfolgreich vermitteln lässt. Deshalb spielen Marktkenntnis, Nachfrage und Vergleichspreise eine wichtige Rolle.

Dr. Elisabeth Nüdling

Dr. Elisabeth „Lisa“ Nüdling ist Kunsthistorikerin und Schmuckexpertin. Sie ist insbesondere für hochwertigen Schmuck und Edelsteine bekannt.

Gemeinsam mit ihrer Mutter führt sie das Kunsthaus Nüdling in Fulda. Ihr Fachgebiet umfasst vor allem Schmuckstücke aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Auch Edelsteine und Diamanten gehören zu ihren Spezialgebieten.

Bei Schmuck können kleinste Details über den Wert entscheiden. Ein hochwertiger Stein, eine besondere Provenienz oder eine seltene historische Verarbeitung kann den Preis erheblich beeinflussen.

Elke Velten-Tönnies

Elke Velten-Tönnies ist ebenfalls auf Schmuck spezialisiert. Sie arbeitet seit vielen Jahren in der Schmuckbranche und gehört seit 2016 zum Händlerteam.

Ihr Geschäft befindet sich in Bonn. Dort werden Schmuckstücke mit Geschichte angeboten und teilweise durch Goldschmiede aufgearbeitet.

Damit bringt sie in den Händlerraum besonders viel Erfahrung mit Goldschmuck, historischen Schmuckstücken und deren Aufarbeitung mit.

Markus Wildhagen

Markus Wildhagen ist Antiquitäten- und Kunsthändler aus Düsseldorf. Sein Interesse gilt außergewöhnlichen Gegenständen und Dingen, die nicht alltäglich sind.

Neben dem klassischen Handel arbeitet Wildhagen auch im Bereich Einrichtung und Gestaltung. Er war unter anderem an Schaufenstern, Messeständen, Cafés und Restaurants beteiligt.

Was macht ihn als Händler interessant? Seine Suche beschränkt sich nicht auf besonders teure Gegenstände. Für ihn kann auch ein vergleichsweise günstiges Objekt interessant sein, wenn es ungewöhnlich, gut gestaltet oder historisch spannend ist.

Weitere Händler der Sendung im Überblick

Neben den besonders bekannten Gesichtern gehören weitere Händler zum aktuellen Kreis. Da die Besetzung wechselt, sind nicht alle in jeder Folge zu sehen. Eine aktuelle Übersicht von Januar 2026 führt insgesamt 22 Händlerinnen und Händler auf.

Jan Čížek

Jan Čížek ist für Raritäten, Kuriositäten und Objekte mit besonderem Designinteresse bekannt. Besonders interessieren ihn unter anderem Industrie-Design und ungewöhnliche Alltagsgegenstände.

Er betreibt einen Handel in Köln und arbeitet außerdem in seiner Werkstatt mit alten Gegenständen. Dabei spielen Originalzustand, Authentizität und handwerkliche Qualität eine wichtige Rolle.

Christian Vechtel

Christian Vechtel gehört seit 2018 zum Händlerteam. Er ist Kunst- und Antiquitätenhändler sowie Auktionator und arbeitet in Münster.

Durch seine Tätigkeit im Auktionshandel verfügt er über Erfahrung mit unterschiedlichen Kunst- und Sammlerobjekten. Er beschreibt seine Arbeit auch als eine Möglichkeit, ständig neue Objekte kennenzulernen und Wissen auszutauschen.

David Suppes

David Suppes gehört seit 2019 zum Händlerteam. Er ist besonders mit modernen Sammlerstücken und sogenannten Collectables verbunden.

Ein Beispiel aus einer ZDF-Folge von September 2026 zeigt diese Ausrichtung besonders deutlich: Ein originalverpacktes Nintendo Entertainment System von 1991 weckte sein Interesse. Das Beispiel zeigt, dass bei „Bares für Rares“ nicht nur klassische Antiquitäten wie Gemälde, Möbel oder Schmuck gefragt sind. Auch ältere Popkultur- und Technikobjekte können einen Sammlerwert besitzen.

Steffen „Steve“ Mandel

Steffen „Steve“ Mandel gehört seit 2016 zum Händlerteam. Er verbindet Antiquitätenhandel mit weiteren Tätigkeiten aus Musik und Unterhaltung.

Sein Geschäft befindet sich in Monschau. Im Antiquitätenhandel beschäftigt er sich mit verschiedenen historischen Gegenständen und Raritäten.

Friedrich Häusser

Friedrich Häusser gehört seit 2015 zum Händlerkreis. Auch er ist im Bereich Kunst und Antiquitäten tätig.

Wie bei vielen professionellen Händlern geht es bei seinen Ankäufen nicht allein um das Alter eines Gegenstands. Entscheidend sind unter anderem Erhaltungszustand, Seltenheit, Herkunft und die Nachfrage unter Sammlern.

Roman Runkel

Roman Runkel ist seit 2020 Teil des Händlerteams. Er gehört damit zu den Händlern, die erst einige Jahre nach dem Start der Sendung hinzukamen.

Sein Schwerpunkt liegt im Handel mit Antiquitäten und besonderen Sammlerstücken. Wie andere Händler entscheidet auch er abhängig vom jeweiligen Objekt, ob ein Ankauf wirtschaftlich und fachlich interessant ist.

Sarah Schreiber

Sarah Schreiber gehört seit 2022 zum Händlerteam. Sie bringt Erfahrung aus dem Auktionswesen mit und hat sich bereits vor ihrer Tätigkeit im Fernsehen intensiv mit Raritäten beschäftigt.

2021 machte sie sich mit einem eigenen Geschäft in Niedernhausen in Hessen selbstständig. Ihre Erfahrung aus dem Auktionshandel ist besonders hilfreich, wenn es um seltene Objekte, Marktpreise und die Einschätzung von Sammlerstücken geht.

Jos van Katwijk

Jos van Katwijk stammt aus den Niederlanden und ist seit 2022 im deutschen Händlerraum dabei. Vor seinem Einstieg in den Antiquitätenhandel war er unter anderem in der Gastronomie tätig.

Er betreibt „Jos met Stijl“ in Overloon. Sein Interesse gilt insbesondere Vintage, Design und stilvollen historischen Gegenständen. Bekannt ist außerdem sein „Lucky-Dollar“, den er Verkäufern nach erfolgreichen Geschäften überreicht.

Welche Händler sind seit den ersten Staffeln dabei?

Zu den Händlern der ersten Stunde gehören vor allem Walter Lehnertz, Wolfgang Pauritsch und Fabian Kahl. Alle drei sind seit dem Start der Sendung im Jahr 2013 dabei.

Susanne Steiger kam 2014 hinzu. Weitere bekannte Händler folgten in den darauffolgenden Jahren. Dadurch hat sich das Händlerteam von einer relativ kleinen Gruppe zu einem deutlich größeren Kreis entwickelt.

Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen „seit Beginn dabei“ und „heute noch regelmäßig im Einsatz“. Nicht jede Person, die früher im Händlerraum zu sehen war, gehört noch zum aktuellen Team.

Welche Händler sind 2026 neu oder aktuell dabei?

Zu den neueren Gesichtern gehören Liza Kielon und Ferdinand Resul Adanir. Beide werden in aktuellen Übersichten als Teil des Händlerkreises genannt. Liza Kielon kam 2025 hinzu, ebenso Ferdinand Resul Adanir.

Auch Benjamin Leo Leo und Anaisio Guedes gehören zu den jüngeren Mitgliedern des Teams. Benjamin Leo wird seit 2023 geführt, Anaisio Guedes seit 2024.

Die Bezeichnung „neu“ bedeutet allerdings nicht, dass ein Händler in jeder Folge erstmals auftaucht. Die Produktion arbeitet mit einem Pool verschiedener Händler, aus dem für einzelne Sendungen unterschiedliche Personen zusammengestellt werden.

Was machen die Händler beruflich?

Die Händler sind keine einheitliche Berufsgruppe. Zu ihnen gehören unter anderem:

  • Antiquitätenhändler
  • Kunsthändler
  • Juweliere
  • Diamantgutachter
  • Auktionatoren
  • Sammler
  • Händler für Design und Vintage
  • Spezialisten für bestimmte Sammelgebiete

Diese Mischung ist für die Sendung entscheidend. Ein Juwelier bewertet einen Diamantring möglicherweise unter anderen Gesichtspunkten als ein Händler, der sich auf Möbel oder Designobjekte spezialisiert hat.

Genau daraus entstehen häufig Bieterduelle. Ein Gegenstand kann für einen Händler besonders interessant sein, während ein anderer Händler kaum Verwendung dafür sieht.

Welche Geschäfte und Unternehmen haben die Händler?

Viele Händler sind auch außerhalb des Fernsehens im Handel tätig. Ihre Geschäfte befinden sich in unterschiedlichen deutschen Städten und teilweise im europäischen Ausland.

Susanne Steiger führt beispielsweise Juweliergeschäfte in Kerpen und Bornheim.

Elke Velten-Tönnies betreibt ein Schmuckgeschäft in Bonn, während Julian Schmitz-Avila Kunsthandel mit einem breiten Spektrum an Objekten anbietet.

Fabian Kahl ist ebenfalls im Antiquitätenhandel tätig und bietet unter anderem Möbel, Uhren, Gemälde, Schmuck, Porzellan und Bücher an.

Bei Markus Wildhagen reicht das berufliche Spektrum über den klassischen Antiquitätenhandel hinaus bis zur Gestaltung von Einrichtungen, Geschäften und Veranstaltungen.

Das erklärt einen wichtigen Punkt: Die Händler kaufen die Objekte nicht ausschließlich für die Fernsehsendung. Sie verfügen über reale Handelsgeschäfte und persönliche Fachgebiete, in die gekaufte Stücke passen können.

Mehr Informationen zur richtigen Auswahl und Versorgung finden Sie in unserem Ratgeber über 2000er Style.

Auf welche Antiquitäten und Raritäten sind die Händler spezialisiert?

Die Bandbreite der Objekte ist bei „Bares für Rares“ außergewöhnlich groß. Dazu gehören beispielsweise:

  • Schmuck und Edelsteine
  • Gold und Silber
  • Uhren
  • Gemälde
  • Möbel
  • Porzellan
  • Skulpturen
  • Designklassiker
  • technische Geräte
  • Spielzeug
  • historische Dokumente
  • Münzen
  • Militaria
  • Sammlerstücke
  • Vintage-Objekte
  • Popkultur- und Technikobjekte

Aktuelle Folgen zeigen, wie breit das Spektrum ist. 2026 wurden unter anderem eine historische Brosche mit Mabé-Perle, alte Kinowerbedias, ein riesiges Teleskop, ein Nintendo Entertainment System und Murano-Glaskunst im Händlerraum behandelt.

Was macht ein Objekt dabei zur Rarität? Nicht allein das Alter. Auch Seltenheit, Erhaltungszustand, Hersteller, Design, Herkunft, Provenienz und aktuelle Nachfrage können entscheidend sein.

Wie entscheiden die Händler über den Kaufpreis?

Der Kaufpreis entsteht nicht einfach durch die Expertenschätzung. Im Händlerraum treffen mehrere Faktoren aufeinander.

Dazu gehören:

  1. Der geschätzte Marktwert
  2. Der Zustand des Objekts
  3. Die Seltenheit
  4. Die Herkunft und Provenienz
  5. Material und Verarbeitung
  6. Marke oder Hersteller
  7. Aktuelle Nachfrage
  8. Das persönliche Interesse des Händlers
  9. Der erwartete Wiederverkaufspreis
  10. Das Verhalten der konkurrierenden Händler

Warum kann ein Händler mehr bieten als die Expertise? Weil er ein Objekt vielleicht bereits einem konkreten Kunden oder seinem eigenen Sortiment zuordnen kann.

Umgekehrt kann ein Händler trotz einer hohen Expertise wenig bieten, wenn er für das Stück keinen passenden Markt sieht.

Ein weiterer Faktor ist die Konkurrenz. Wenn mehrere Händler dasselbe Objekt unbedingt haben möchten, entsteht ein Bieterduell. Das kann den Preis deutlich erhöhen. Das ZDF zeigt solche Situationen regelmäßig, beispielsweise bei Schmuck, Designobjekten oder seltenen Sammlerstücken.

Wie viel Geld bieten die Händler für Raritäten?

Eine feste Preisgrenze gibt es nicht. Die Angebote reichen von kleinen Beträgen bis zu hohen fünfstelligen Summen.

Das hängt vollständig vom Objekt ab. Ein gewöhnlicher kleiner Gegenstand kann beispielsweise nur einige Dutzend oder wenige hundert Euro erzielen. Ein hochwertiges Schmuckstück, ein Oldtimer oder eine besonders seltene Antiquität kann dagegen deutlich mehr wert sein.

Ein bekanntes Beispiel ist Susanne Steigers Gebot von 42.000 Euro für ein historisches Schmuckkreuz. Noch höher war ihr Gebot von 90.000 Euro für einen Mercedes-Benz 190 SL, das der Verkäufer jedoch nicht akzeptierte.

Auch hier gilt: Ein Gebot ist nicht automatisch ein abgeschlossener Verkauf. Der Verkäufer kann das Angebot ablehnen.

Kaufen die Händler mit ihrem eigenen Geld?

Grundsätzlich sind die Händler im Händlerraum diejenigen, die auf die angebotenen Objekte bieten. Sie treten dort als professionelle Käufer auf.

Die Sendung lebt gerade davon, dass die Händler einen tatsächlichen Kaufpreis nennen und miteinander konkurrieren. Das ZDF beschreibt den Ablauf entsprechend als Verhandlung zwischen Verkäufer und Händlerteam.

Dabei sollte man zwischen der Fernsehsendung und dem späteren Handel unterscheiden. Nach dem Kauf kann der Händler selbst entscheiden, was mit dem Objekt geschieht. Es kann beispielsweise in den eigenen Bestand aufgenommen, weiterverkauft, restauriert oder für die eigene Sammlung verwendet werden.

Was passiert nach dem Verkauf bei Bares für Rares?

Wenn der Verkäufer ein Händlerangebot akzeptiert, ist die Verhandlung abgeschlossen. Der Gegenstand wechselt anschließend den Besitzer.

Der Händler kann das Objekt danach beispielsweise:

  • in sein Geschäft aufnehmen,
  • online anbieten,
  • an einen Sammler weiterverkaufen,
  • restaurieren oder aufarbeiten lassen,
  • für die eigene Sammlung behalten,
  • auf einer Auktion anbieten.

Das bedeutet auch, dass ein Objekt aus der Sendung nicht zwangsläufig dauerhaft im Besitz des Händlers bleibt.

Die weitere Entwicklung hängt vom jeweiligen Gegenstand ab. Bei einem seltenen Sammlerstück kann ein Händler bereits beim Kauf wissen, welcher Kundenkreis dafür infrage kommt. Bei einem dekorativen Möbelstück kann dagegen die Präsentation oder Aufarbeitung eine größere Rolle spielen.

Was passiert mit den gekauften Objekten?

Viele Zuschauer fragen sich: Werden die Raritäten tatsächlich weiterverkauft?

Ja, denn die Händler sind professionelle Kaufleute. Ein Teil der gekauften Stücke kann in den eigenen Geschäften oder über andere Vertriebskanäle angeboten werden.

Fabian Kahl bietet beispielsweise Objekte aus dem Antiquitätenhandel an und nimmt Anfragen zu Gegenständen entgegen, die er in der Sendung erworben hat.

Bei Schmuckhändlern kann ein Stück außerdem Teil des eigenen Sortiments werden. Bei Kunsthändlern kommen wiederum Galerien, Auktionen oder private Sammler als mögliche Abnehmer infrage.

Allerdings muss ein Händler nicht jedes gekaufte Objekt unmittelbar weiterverkaufen. Manche Stücke bleiben länger im Bestand oder werden für die eigene Sammlung behalten.

Wer ist der 80-Euro-Waldi?

Der Name 80-Euro-Waldi gehört zu Walter „Waldi“ Lehnertz. Er ist einer der bekanntesten Händler von „Bares für Rares“ und seit dem Start der Sendung 2013 dabei. Sein Spitzname bezieht sich auf sein berühmtes 80-Euro-Startgebot.

Das 80-Euro-Gebot ist vor allem ein Markenzeichen. Es bedeutet nicht, dass jedes Objekt für genau 80 Euro gekauft wird. Wenn andere Händler Interesse zeigen, kann Waldi selbstverständlich höhere Gebote abgeben.

Seine Figur ist inzwischen so bekannt, dass das ZDF 2026 sogar weitere Folgen der Doku-Soap „Waldis Welt“ ausgestrahlt hat.

Warum bietet Waldi häufig 80 Euro?

Die 80 Euro sind ein wiederkehrendes Eröffnungsgebot und wurden zu Waldis Markenzeichen.

Für Zuschauer hat das einen hohen Wiedererkennungswert. Gleichzeitig beginnt dadurch eine Verhandlung. Wenn der Verkäufer beispielsweise eine deutlich höhere Summe erwartet und mehrere Händler Interesse zeigen, entwickelt sich daraus ein Bieterwettbewerb.

Die 80 Euro sind daher eher Teil der bekannten Verhandlungsweise und TV-Persönlichkeit als eine allgemeingültige Aussage über den tatsächlichen Wert eines Gegenstands.

Wie kann man selbst bei Bares für Rares verkaufen?

Wer einen interessanten Gegenstand besitzt, kann sich grundsätzlich bei der Sendung bewerben. Das ZDF fordert Interessierte dazu auf, Informationen über ihren „Schatz“ einzureichen und ein Foto des Gegenstands mitzuschicken.

Geeignet können beispielsweise sein:

  • alte Möbel
  • Schmuck
  • Gemälde
  • historische Gegenstände
  • außergewöhnliche Sammlerstücke
  • Designobjekte
  • technische Raritäten
  • Kuriositäten
  • Erbstücke mit interessanter Geschichte

Wichtig ist, dass ein Gegenstand nicht automatisch wertvoll wird, nur weil er alt ist. Eine nachvollziehbare Herkunft, ein bekannter Hersteller, ein besonderer Entwurf oder ein sehr guter Erhaltungszustand können wesentlich wichtiger sein.

Wie bekommt man die Händlerkarte?

Die Händlerkarte ist der entscheidende Schritt vom Expertentisch in den Händlerraum.

Zunächst wird das mitgebrachte Objekt von einem Experten begutachtet. Dabei erhält der Verkäufer Informationen über Alter, Herkunft, Material und möglichen Wert. Wenn die Voraussetzungen für die Sendung erfüllt sind, kann anschließend die Händlerkarte vergeben werden.

Mit dieser Karte geht es in den Händlerraum. Dort trifft der Verkäufer auf die Händler und kann deren Angebote abwarten.

Wichtig: Die Händlerkarte garantiert keinen Verkauf. Sie ermöglicht lediglich den nächsten Schritt im Ablauf der Sendung. Erst wenn ein Händler ein Angebot macht und der Verkäufer es akzeptiert, kommt der Verkauf zustande. Das ZDF beschreibt genau diese Kombination aus Expertise, Händlerkarte und anschließender Verhandlung als zentralen Ablauf der Sendung.

Was sollte man vor dem Besuch bei Bares für Rares beachten?

Wer mit einem möglichen Schatz zur Sendung möchte, sollte sich möglichst gut vorbereiten.

Herkunft dokumentieren

Alte Rechnungen, Fotos, Briefe, Kaufbelege oder andere Unterlagen können hilfreich sein. Besonders bei Kunst und historischen Gegenständen kann eine nachvollziehbare Provenienz den Wert beeinflussen.

Zustand nicht verändern

Ein altes Objekt sollte nicht einfach selbst abgeschliffen, lackiert oder repariert werden. Unsachgemäße Restaurierungen können den Wert eines historischen Gegenstands sogar reduzieren.

Informationen sammeln

Herstellerzeichen, Signaturen, Stempel, Seriennummern oder andere Kennzeichnungen sollten möglichst erhalten bleiben. Sie können für die spätere Identifikation wichtig sein.

Familiengeschichte festhalten

Bei Erbstücken lohnt es sich, bekannte Informationen zur Herkunft aufzuschreiben. Wer hat das Stück besessen? Wann wurde es gekauft? Woher stammt es? Solche Angaben können für die Einordnung interessant sein.

Keine falschen Erwartungen haben

Ein Gegenstand kann emotional sehr wertvoll sein, aber auf dem Markt weniger erzielen. Umgekehrt kann ein unscheinbares Objekt einen überraschend hohen Sammlerwert besitzen.

Den Verkaufspreis nicht mit dem Expertenwert verwechseln

Die Expertise ist eine fachliche Einschätzung. Im Händlerraum entsteht dagegen ein tatsächliches Angebot. Beide Werte können voneinander abweichen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Händler gibt es bei Bares für Rares 2026?

Aktuelle Übersichten führen 22 regelmäßig eingesetzte Händlerinnen und Händler. Die Besetzung des Händlerraums variiert jedoch von Folge zu Folge.

Wer ist seit 2013 bei Bares für Rares dabei?

Zu den Händlern der ersten Stunde gehören Walter Lehnertz, Wolfgang Pauritsch und Fabian Kahl. Sie sind seit dem Start der Sendung im Jahr 2013 dabei.

Wer ist der bekannteste Händler?

Walter „Waldi“ Lehnertz gehört zu den bekanntesten Gesichtern der Sendung. Sein Spitzname „80-Euro-Waldi“ geht auf sein charakteristisches Startgebot zurück.

Seit wann ist Susanne Steiger dabei?

Susanne Steiger gehört seit der zweiten Staffel zum Händlerteam und ist besonders für ihre Tätigkeit als Juwelierin und Diamantgutachterin bekannt.

Seit wann ist Fabian Kahl dabei?

Fabian Kahl ist seit der ersten Staffel 2013 Teil der Sendung. Auch außerhalb des Fernsehens arbeitet er im Kunst- und Antiquitätenhandel.

Sind alle Händler in jeder Folge zu sehen?

Nein. Das Händlerteam wechselt. Je nach Folge sitzen unterschiedliche Händler im Händlerraum. Aktuelle ZDF-Sendungen aus 2026 zeigen verschiedene Zusammensetzungen.

Kaufen die Händler die Gegenstände wirklich?

Die Sendung ist auf echte Verhandlungen zwischen Verkäufer und Händlerteam ausgerichtet. Wenn ein Angebot akzeptiert wird, wechselt das Objekt den Besitzer.

Was ist die Händlerkarte?

Die Händlerkarte berechtigt den Verkäufer dazu, nach der Expertenbegutachtung in den Händlerraum zu gehen und dort Angebote der Händler einzuholen.

Kann jeder bei Bares für Rares mitmachen?

Interessierte können sich beim ZDF für die Sendung bewerben. Das ZDF bittet unter anderem um Informationen zum Gegenstand und ein Foto des „Schätzchens“.

Muss ein Gegenstand sehr alt sein?

Nein. Alter allein entscheidet nicht über den Wert. Auch moderne Designobjekte, Technik, Popkultur und ungewöhnliche Sammlerstücke können interessant sein. Ein Beispiel aus 2026 war ein originalverpacktes Nintendo Entertainment System von 1991.

Warum bieten mehrere Händler manchmal deutlich mehr?

Wenn mehrere Händler dasselbe Objekt unbedingt kaufen möchten, entsteht ein Bieterduell. Die Konkurrenz kann das Angebot deutlich erhöhen.

Was passiert mit den Gegenständen nach dem Kauf?

Die Händler können die Stücke weiterverkaufen, in ihr Geschäft aufnehmen, restaurieren lassen, versteigern oder selbst behalten. Das hängt vom jeweiligen Objekt und vom Händler ab.

Fazit

Die Händler von „Bares für Rares“ bilden 2026 ein vielseitiges Team aus Antiquitätenhändlern, Kunsthändlern, Juwelieren, Auktionatoren und Spezialisten für unterschiedliche Sammelgebiete. Aktuelle Übersichten nennen 22 regelmäßig eingesetzte Händlerinnen und Händler, wobei die konkrete Besetzung des Händlerraums von Folge zu Folge unterschiedlich ist.

Von Walter „Waldi“ Lehnertz und Wolfgang Pauritsch, die seit dem Start dabei sind, über Schmuckexpertinnen wie Susanne Steiger und Elisabeth Nüdling bis zu neueren Gesichtern wie Liza Kielon und Ferdinand Resul Adanir reicht das Spektrum weit über klassische Antiquitäten hinaus.

Der entscheidende Punkt für Verkäufer ist der Ablauf: Erst kommt die fachliche Einschätzung, anschließend die Händlerkarte und danach die Verhandlung. Der Expertenwert ist dabei nicht automatisch der Verkaufspreis. Erst das tatsächliche Angebot im Händlerraum zeigt, welchen Betrag ein Händler für das konkrete Objekt zahlen möchte.

Wer selbst eine Rarität besitzt, sollte deshalb nicht nur auf das Alter achten. Herkunft, Zustand, Seltenheit, Hersteller, Material, Provenienz und aktuelle Nachfrage können mindestens genauso wichtig sein. Genau diese Mischung aus Fachwissen, persönlichen Interessen und Wettbewerb macht den Händlerraum von „Bares für Rares“ aus.

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